Glossar · Trading-Grundlagen

Trading-Journal

Eine Aufzeichnung jedes Trades – Setup, Grund, Ergebnis und Gemütslage –, um herauszufinden, was wirklich funktioniert und welche Fehler du wiederholst.

Von Sky Trade RedaktionAktualisiert

Ein Trading-Journal ist dein eigener Datensatz. Das Gedächtnis ist ein schlechter Buchhalter: Es bläht Gewinne auf, vergisst impulsive Trades und erfindet Muster. Ein Journal behebt das, indem du alles aufschreibst, solange es frisch ist.

Nützliche Spalten: Datum und Uhrzeit, Instrument, Richtung, Einsatz, Ablaufzeit, Rendite, Ergebnis, der Grund für den Trade in einer Zeile und ein Wort zu deiner Stimmung. Nach etwa hundert Einträgen kannst du sortieren und echte Fragen stellen. Gewinne ich morgens häufiger? Sind meine Trades direkt nach einem Verlust schlechter? Trägt ein einziges Setup alle anderen?

Der klassische Fehler ist, nur die guten Trades einzutragen oder nach einer schlechten Woche aufzuhören – genau dann, wenn die Daten am wertvollsten sind. Ein anderer: Zahlen sammeln und nie auswerten. Erst eine kurze wöchentliche Auswertung macht das Journal wirklich wertvoll.

Dein Handelsverlauf bei Sky Trade liefert die nackten Fakten (Zeit, Instrument, Einsatz, Ergebnis); das Journal ergänzt den Teil, den nur du kennst: warum du geklickt hast. Dort vergleichst du auch deine Trefferquote mit dem Break-even. Mehr im Ratgeber zum Trading-Journal.

Beispiel

Bei der Auswertung von 120 protokollierten Trades stellst du fest, dass 40 innerhalb von zwei Minuten nach einem Verlust eröffnet wurden und nur 15 davon gewannen (37,5 %), während die übrigen 80 zu 56 % gewannen. Das ist eine Regel, die in deinen Plan gehört.

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Erst üben, dann entscheiden

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